Es ist ein Fehler bei diesem Gadget aufgetreten.

Samstag, 16. April 2011

Das Skalpell

Neben dir zu liegen
deinen warmen Atem auf meinem kühlen Handgelenk zu spüren
deine tiefen Seufzer in den Ohren
solche die man nur in die Nacht hinaus stößt
wenn man mit der nächtlichen Dunkelheit als Weggefährten
jeglicher Zeit entrückt ist
dir nah zu sein
und dabei scheinbar am anderen Ende der Welt zu stehen
mit einer Mauer aus Enttäuschung und Fremde
zwischen uns
wirkt wie ein Skalpell
das behutsam jedoch erbarmungslos und präzise
die letzten Reste Vertrauen aus meinem Herz schabt
und nichts als eine kalte, sterile Hülle zurück lässt.

Samstag, 26. März 2011

Verlorene Zeit

Weggeworfen, verloren, ignoriert...
Ganz gleich, wie ich mich dem ungreifbaren und unkontrollierbaren
Daseinsfluss allem Existierenden gegenüber verhalte,
ich habe ihn doch nie wirklich genutzt,
niemals bis zum letzten Tropfen ausgekostet.
Und es fließt und fließt, unaufhaltsam.
Ich möchte mich treiben lassen,
fallen und schweben, schwimmen und leben!
Wann sind die steinigen Hindernisse endlich weg gespült?
Wann kann man ungehindert in die Zeit eintauchen?


Traurige Seelen...

... tausende
und ich kann nichts tun
kann nicht helfen
ohne Kraft
ohne Mut
kann nicht schreien
mit der Angst
mit der Wut.



Das Licht geht aus,
die Zeit bleibt stehen.
Kein Ton.
Kein Raum.
Schließe deine Augen,
mein Kind.
Schließe deine Augen
und ruh dich aus.
Nutze den Augenblick,
mein Engel,
den Augenblick
der Ewigkeit.
Sie werden ihn dir wieder nehmen.
Sie werden ihn dir rauben.
Und du wirst fallen.
In das Jetzt.
In das Hier.




Abschied

Leise, unscheinbar wird es getragen,
lernt fliegen.
Blass, zerbrechlich, erschöpft,
vom Leben gezeichnet,
findet Frieden,
findet Ruhe,
in den eigenen Tränen,
im Abschied von der Welt.



Umhüllt

Wind, lass mich wanken,
lass mich schweben,
lass mich tanzen,
ich will leben.

Wieg mich in den Schlaf
und trage mich in friedliche Träume.

Donnerstag, 24. März 2011

Eifersucht ist eine Leidenschaft,...


... die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.



Trust. Confianza. Fiducio. Tillit. Usaldus.
Viele wundervoll Wörter für eine unglaublich schwere Sache. Vertrauen.



Noch nie zuvor ist mir etwas so Wichtiges so schwer gefallen.

Freitag, 31. Dezember 2010

Ein magischer Moment

Mal wieder ist es soweit. Der Jahreswechsel steht in der Warteschlange und nachdem Nikolaus und Weihnachtsmann, sowie das Christkind Vorrang hatten, ist er nun auch endlich an der Reihe. Und er hüpft ungeduldig von einem Bein auf's andere, schon in den Startlöchern um los zu legen und dabei ist er so klein und zerbrechlich, aber so wertvoll dieser Jahreswechsel, dieser magische Moment, der von übertriebener Knallerei und Alkoholkonsum an so viel Charme verloren hat, dass ich ihn manchmal am liebsten verschlafen würde, es aber doch nicht kann, weil er auf seine Art dennoch einzigartig und speziell ist, trotz all dem Trubel. Dieser Moment, wo 2010 zu 2011 wird, wird umhüllt sein von einem Schleier der Reinkarnation, der Jungfräulichkeit und Reinheit. Leider verschwindet er auch wieder so schnell, wie er erschienen ist. Nicht greifbar. Bei den Wenigsten ist das neue Jahr auch ein Neuanfang, wobei die Meisten auf so etwas hoffen, doch ein Neuanfang kommt nicht von allein, ist eben nicht dieser Schleier, der sich über einen legt und den man fest halten kann. Er muss aus einem selbst kommen und könnte deshalb auch an jedem anderen beliebigen Tag statt finden. Doch alle anderen 364 Tage im Jahr haben eben nicht diesen charakteristischen Zauber an sich und ein Neuanfang soll doch pompös und erinnerungsträchtig sein. Nicht still und grau.
Und dennoch:

Und so werde zwar auch ich wieder mit übertriebener Hoffnung und Euphorie ins neue Jahr starten, aber hoffentlich in Erinnerung behalten, dass ich jeden tag wieder neu anfangen kann, ganz gleich wie der Vorherige war.

Dienstag, 21. Dezember 2010

The King is gone but he's not forgotten

My my, hey hey
Rock and roll is here to stay
It's better to burn out
Than to fade away
My my, hey hey.

Out of the blue and into the black
They give you this, but you pay for that
And once you're gone, you can never come back
When you're out of the blue and into the black.

The king is gone but he's not forgotten
This is the story of a johnny rotten
It's better to burn out than it is to rust
The king is gone but he's not forgotten.

Hey hey, my my
Rock and roll can never die
There's more to the picture
Than meets the eye.

Hey hey, my my.

R.I.P.

Freitag, 9. April 2010

Fragezeichen

Gibt es Menschen, die nicht lieben können?
Nicht sich selbst? Niemanden sonst?
Oder jeden ein bisschen, aber niemanden ganz?